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  Diskussion

Schulte & Schulte: Männerliteratur

Friederike Schulte & Bettina Schulte | © Carl-Schurz-Haus

Talk mit Dr. Bettina Schulte, ehem. BZ-Kulturredakteurin, und Friederike Schulte, Carl-Schurz-Haus

Männerliteratur – was soll das denn bitte sein? Anders gefragt: Welche Romanhandlung käme denn ohne sie aus? Bücher für Männer sind doch keine bloße Sparte! So könnte man denken. Merkwürdig eigentlich, denn über die Existenz einer distinktiven „Frauenliteratur“ – „Chick Lit“ – besteht Konsens: Stichwort Bridget Jones. Aber „Männerliteratur“ – verstehen wir darunter eine schmissige Mischung aus testosterongeladenen Alltagsabenteuern und vorgeblich tiefgründigen Reflexionen, erzählt mit einem Humor, der so trocken ist wie die bevorzugte Sorte Whisky unseres Helden? Von Hemingway und Updike über Martin Walser und Botho Strauß bis Jonathan Franzen und Karl Ove Knausgård – was macht den literarischen Knaller für echte Kerle aus? Das erörtert unser Frauenduett „Schulte & Schulte“: Dr. Bettina Schulte war als profilierte Kulturjournalistin mehr als zwanzig Jahre leitende Redakteurin im Feuilleton der „Badischen Zeitung“. Friederike Schulte ist Direktorin des Carl-Schurz-Hauses. Gemeinsam diskutieren „Schulte & Schulte“: Muss heutige „Männerliteratur“ sein wie ein Rib-Eye-Steak auf dem Grill – schnörkellos und geschmacksintensiv, herzhaft wie ein fester Händedruck und höchstens mit einem Hauch von rauchig-robuster Selbstironie? Oder ist der vielbeschworene „neue Mann“ jetzt auch in der Literatur angekommen?

Anmeldung hier.
Eintritt: € 5 / frei (CSH-Mitglieder)
Veranstaltungssprache: Deutsch

Veranstalter:
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Beginn:
Do, 13.Jun.2024 um 19:00