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  Vortrag

Why History Matters in Understanding American Medicine: From the Black Birthing Crisis to COVID-19

Deirdre Cooper Owens | © The Board of Regents of the University of Nebraska

Vortrag mit Dr. Deirdre Cooper Owens, University of Nebraska-Lincoln | Im Rahmen der Reihe "Transatlantic Tuesday"

Die COVID-19-Pandemie hat unverhältnismäßig starke Auswirkungen auf Bevölkerungsgruppen "of Color" in den USA, die seit langem unter einem historischen Erbe der Ausbeutung leiden. Während der Sklaverei wurden Sklav:innen für unfreiwillige medizinische Experimente eingesetzt, eine Methode, die noch im 21. Jahrhundert an schwarzen Amerikaner:innen praktiziert wurde. Die seit langem bestehenden gesundheitlichen Ungleichheiten, die auf strukturellen Rassismus zurückzuführen sind, haben dazu geführt, dass Bevölkerungsgruppen „of Color“ dem US-Gesundheitssystem heute misstrauen. In diesem Vortrag wird Deirdre Cooper Owens eine intellektuelle Genealogie vorstellen, die erklärt, warum gesundheitliche Ungleichheiten in den USA weiterhin bestehen und wie das Erbe der Sklaverei das medizinische Leben der Amerikaner*innen immer noch beeinflusst. Deirdre Cooper
Owens ist Linda und Charles Wilson Professorin für die Geschichte der Medizin und Direktorin des Programms Humanities in Medicine an der University of Nebraska-Lincoln. Für ihre wissenschaftliche Arbeit und ihr  Engagement in den Bereichen Geschichte, Fortp anzungs- und Geburtengerechtigkeit hat sie zahlreiche renommierte Auszeichnungen und Preise erhalten.

Eintritt frei
Veranstaltungssprache: Englisch
Mit: Research Unit Voluntariness der Universitäten Erfurt, Jena & Oldenburg, Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) & Colloquium politicum der Universität Freiburg

Veranstalter:
Veranstaltungsort:
Hörsaal 1199, KG I der Universität
Beginn:
Di, 21.Jun.2022 um 20:15