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  Lesung

Amerikas Gotteskrieger: Wie die religiöse Rechte die Demokratie gefährdet

Lesung und Gespräch mit Annika Brockschmidt, Berlin | Im Rahmen der Reihe "Transatlantic Tuesday"

Sie halten Joe Bidens Wahlsieg für Lug und Trug, glauben an „White Supremacy“, kämpfen gegen Abtreibung, befürworten erzkonservative Geschlechterrollen und wähnen sich im Krieg gegen satanische Mächte: die Religiöse Rechte in den USA. Seit Jahrzehnten baut diese Bewegung ihre landesweite Infrastruktur aus, errichtet Medienimperien. Unter der Regierung Trump konnten viele ihrer Vertreter*innen Posten im Weißen Haus und an den Gerichten besetzen. Die Journalistin Annika Brockschmidt geht der Geschichte der heutigen Religiösen Rechten in den USA von den 1960er Jahren bis heute nach und entfaltet das Spektrum einer vielschichtigen Gruppierung, die mittlerweile über Sieg und Niederlage bei Präsidentschaftswahlen entscheiden kann – und den Ton in einer der beiden großen Parteien des Landes angibt. Sie deckt auf, wie Geschichtsrevisionismus, Nationalismus, Autoritarismus, Verschwörungsdenken, Apokalypse-Sehnsucht und Rassismus die Religiöse Rechte von Beginn an geprägt haben. Trumps Niederlage war nicht das Ende der Religiösen Rechten in den USA – genauso wenig, wie seine Präsidentschaft ihr Beginn war. Annika Brockschmidt hat für das ZDF-Hauptstadtstudio gearbeitet, sie schreibt u.a. für den Tagesspiegel und Zeit Online.

Eintritt: € 8 / 6 (CSH-Mitglieder) / 3 (Schüler*innen & Studierende)
VVK ab 15.03. in der Carl-Schurz-Haus Bibliothek.
Veranstaltungssprache: Deutsch
Mit: Englisches Seminar der Universität Freiburg

Veranstalter:
Veranstaltungsort:
Hörsaal 1010, KG I der Universität
Beginn:
Di, 22.Mär.2022 um 19:00