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  Ausstellung

Tina Modotti: Fotografin und Revolutionärin

© Tina Modotti

Ausstellung mit schwarz-weiß Fotografien

Den einen gilt sie als Heldin der Arbeiterbewegung, den anderen als Femme fatale: So umreißt Reinhard Schultz, Kurator der Ausstellung, die Persönlichkeit Tina Modottis. 1896 in Udine als Assunta Adelaide Luigia Modotti Mondini in einfachen Verhältnissen geboren, emigriert sie im Alter von 16 Jahren in die USA zu ihrem Vater und arbeitet zunächst als Modell und Schauspielerin. In Los Angeles lernt Modotti den Fotografen Edward Weston kennen, wird dessen Modell und Geliebte. Die beiden ziehen nach Mexiko, wo Modotti von Weston das Fotografieren lernt. Sowohl künstlerisch als auch politisch entfaltet sich Tina Modotti in diesen Jahren: Bestand ihre Arbeit zunächst aus Architekturfotografie und Pflanzenstudien, so wandte sie sich später immer mehr den Menschen zu. Berühmt wurde ihre Serie über die „Frauen von Tehuantepec“. Es sind vor allem diese dokumentarischen Aufnahmen der mexikanischen Land- und Arbeiterbevölkerung Modottis, die auch noch hundert Jahre später den Blick auf Mexiko prägen.

Eintritt frei
Veranstaltungssprache: Deutsch

Veranstalter:
Veranstaltungsort:
Carl-Schurz-Haus, Foyer, Eisenbahnstr. 62
Beginn:
Sa, 19.Mär.2022 um 11:00
Ende:
Sa, 14.Mai.2022 um 15:00