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  Vortrag

Wie Donald Trump das transatlantische Verhältnis versteht und prägt

Aus der Vortragsreihe "Der Westen - wer ist das und wenn ja, wie viele?"

Der Rückzug aus internationalen Abkommen, wie dem Pariser Klimaabkommen oder dem INF-Vertrag, die Infragestellung der NATO und die oft feindseligen Äußerungen gegenüber der EU haben die transatlantische Beziehung einer schweren Belastungsprobe unterzogen. Ohne Rücksicht auf Verbündete und langjährige Partner, erfahren bisherige Außenseiter der Weltgemeinschaft – zum Beispiel Russland, Saudi-Arabien oder Nordkorea – fast freundschaftliche Aufmerksamkeit, oftmals unter der Prämisse, den amerikanischen Interessen zu dienen. Auch im dritten Jahr der Präsidentschaft von Donald Trump ist es kaum möglich, eine verlässliche außenpolitische Strategie zu erkennen. Verunsicherung und Unberechenbarkeit dominieren den derzeitigen Stil der amerikanischen Regierung. In der fast 250-jährigen Geschichte der USA haben Präsidenten stets ihren Stempel auf das außenpolitische Handeln gedrückt, nicht zuletzt auch mit Blick auf die innenpolitische
Wirkung. Der Vortrag ordnet die derzeitige Politik in die historischen Linien der amerikanischen Außenpolitik ein und analysiert die Konsequenzen für die internationale Gemeinschaft. Tyson Barker ist der Transatlantik-Programmdirektor am Aspen Institute Berlin.


Eintritt frei; Veranstaltungssprache: Deutsch
Mit: Landeszentrale für politische Bildung, Colloquium politicum

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Beginn:
Mi, 22.Mai.2019 um 19:00