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  Vortrag

Der überforderte Frieden. Versailles und die Welt 1918-1923

Vortrag aus der Reihe 100 Jahre Weimarer Republik mit Prof. Dr. Jörn Leonhard, Freiburg

„Arbeiter und Soldaten. Große und unübersehbare Arbeit steht uns bevor. Alles für das Volk. Alles durch das Volk. Das Alte und Morsche, die Monarchie ist zusammengebrochen. Es lebe das Neue. Es lebe die deutsche Republik.“ Mit diesen Worten wandte sich Philipp Scheidemann am 9. November 1918 an das deutsche Volk. Das Ende ist bekannt. Fehlstart, Krisen, Untergang – so ließe sich ein kritisches Urteil über die erste parlamentarische Republik in Deutschland zusammenfassen. Und noch immer wähnt sich mancher im Schatten von Weimar, wenn es in der Republik kriselt. Problematische Traditionen, funktionale Schwächen und äußere Belastungen (Wirsching) werden als Gründe für das Scheitern der Weimarer Republik genannt. Doch gibt es neben dem langen Schatten von Weimar nicht auch ein positives Erbe der ersten Republik auf deutschem

Boden? In einer Vortragsreihe der Landeszentrale für politische Bildung bewerten Referentinnen und Referenten das Thema an sechs Abenden aus unterschiedlichen Perspektiven und bieten universitären und nichtuniversitären Zuhörern Informationen als Hilfe für ihre eigene Urteilsbildung.

Professor Dr. Jörn Leonhard vom Historischen Seminar der Universität Freiburg referiert zum Thema: Der überforderte Frieden - Versailles und die Welt 1918-1923

- Der Eintritt ist frei! -

Kooperationspartner:

Carl-Schurz-Haus/Deutsch-Amerikanisches Institut (DAI) Freiburg e.V. und Colloquim politicum (Politikwissenschaft / Political Science Uni Freiburg)

Teil der Veranstaltungsreihe "Colloqium politicum: 100 Jahre Weimarer Republik". Weitere Informationen: bit.ly/2LO6T4b

Veranstalter:
Landeszentrale für politische Bildung
Veranstaltungsort:
Hörsaal 1199, KG I der Universität
Beginn:
Do, 13.Dez.2018 um 20:00