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  Ausstellung

The Red Road Project

© Carlotta Cardana

Native American Heritage Month Ausstellungseröffnung - Austellung von Carlotta Cardana, London

Nie hatten es die indigenen Native Americans in der Geschichte der Vereinigten Staaten leicht, strukturelle und systematische Unterdrückung der ältesten Bewohner ihres Bodens steht noch immer auf der Tagesordnung. Dementsprechend geht es meistens um Armut, Alkohol- und Drogensucht, sexuellen Missbrauch oder die entsetzliche Selbstmordrate, wenn die amerikanische Gesellschaft über die Ureinwohner spricht. Zugleich kämpfen Native Americans, die eine enorm komplexe kulturelle Tradition geerbt haben, mit kitschigen Stereotypen aus Western-Erzählungen, die weiterhin kursieren. Doch gerade die junge Generation strebt mit Mut, Nachdruck und Einfallsreichtum auf den „guten Pfad“, wie das Konzept eines gelungenen Lebensweges in der indigenen Kultur heißt. Die in London lebende italienische Fotografin Carlotta Cardana, Gewinnerin u.a. des New York Photo Awards und des PDN Photo Annual-Preises, porträtiert in ihrem inspirierenden Red Road Project diejenigen Native Americans, die sich trotz aller Beschwernisse dem „guten Pfad“ und einem gelingenden Leben im Ausgleich von Überlieferung und alten Bräuchen mit einer modernen Identität verschrieben haben.

Ausstellung bis 1. Februar 2019
Öffnungszeiten: Mo-Fr, 9-18 Uhr & Sa, 11-15 Uhr;
geänderte Öffnungzeiten während der Feiertage: carl-schurz-haus.de
Eintritt frei; Veranstaltungssprache: Englisch
Mit: dai Tübingen

Veranstalter:
Veranstaltungsort:
Carl-Schurz-Haus, Foyer, Eisenbahnstr. 62
Beginn:
Do, 15.Nov.2018 um 19:00
Ende:
Fr, 01.Feb.2019 um 18:00