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Here and Black: Erzählcafé mit Harold Bradley

Vorwiegend bekannt als Filmschauspieler in zahlreichen Produktionen (von Onkel Toms Hütte, 1965, bis Habemus Papam, 2011), machte sich der 1929 in Chicago geborene und in einer multiracial community aufgewachsenene Harold Bradley Jr. zunächst im American Football einen Namen. Nach dem College Football für die Unversity of Iowa spielte er 1954-1958 in der NFL. Ein Kunststudium in Perugia war folgenreich. In Rom eröffnete er später ein Kunstatelier, in dem abends Jazzkonzerte stattfanden. Größen wie Bob Dylan spielten in Bradleys „Folkstudio“. Neben der Kunst, der Musik und seiner wachsenden Familie begann er beim Film zu arbeiten und erschien in mehr als einem Dutzend italienischer Produktionen. Zurück in den USA produzierte Bradley eigene Filme, arbeitete als Kurator und Kunstvermittler, kehrte jedoch Ende der achtziger Jahre nach Rom zurück, wo er bis heute lebt. Harold Bradley ist ein Name in der Spiritual-/Folk Music. Nach Freiburg kommt Harold Bradley zusammen mit seinem in Berlin lebenden Sohn Oliver Bradley auf Einladung des Projekts „Here and Black: Schwarze Erfahrungen in Europa, Deutschland, Südwestdeutschland“.

Eintritt frei, Veranstaltungssprache: Englisch
Mit: Feministische Geschichtswerkstatt e.V., Initiative Schwarze Menschen in Deutschland, Goethe-Institut Freiburg, et al.


Veranstalter:
Veranstaltungsort:
Goethe-Institut, Foyer, Wilhelmstr. 17
Beginn:
So, 19.Nov.2017 um 18:00