Vorträge

Vorträge im Oktober 2010
Vorträge im November 2010

 

OKTOBER 2010



Freitag / 01. Oktober 2010 / 18.30 Uhr
Carl-Schurz-Haus, Konferenzraum
Eisenbahnstr. 62, 3. Etage

REGGIE'S BOOK CLUB
Friday night at the library: John Steinbeck's The Grapes of Wrath

Reginald Anthony, Freiburg

Whet your appetite at this exciting forum hosted by American lecturer Reginald Anthony. Each month from October through December, Friday Night with Reggie will explore one of three classic books that include John Steinbeck’s The Grapes of Wrath (1.10.), Ken Kesey’s One Flew Over the Cuckoo’s Nest (12.11.), and Louisa May Alcott’s Little Women (3.12.). An excellent choice for students and others who love reading and discussing American literature!

Reginald Anthony is an American English teacher and music journalist with an in-depth background in American literature and culture. He grew up in Philadelphia and graduated from the University of Rochester in New York. He currently lives and works in Freiburg.




Sonntag / 10. Oktober 2010 / 11 Uhr
Theater Freiburg, Großes Haus

CAPITALISM NOW
Titel wird bekannt gegeben

N.N.




Donnerstag / 21. Oktober 2010 / 18.30 Uhr

Carl-Schurz-Haus, Konferenzraum
Eisenbahnstr. 62, 3. Etage

STUDIEN- UND AUSTAUSCHBERATUNG
Schüler im Ausland. Ein Schul- und Gastfamilienaufenthalt im englischsprachigen Raum

Duncan Cummins, Freiburg

Du möchtest in die USA, nach England, Australien, Kanada oder Neuseeland und hast viele Fragen: In welches Land soll ich gehen, was wird es campus lifemich kosten, wie lange soll ich bleiben, wann ist der richtige Zeitpunkt? Oder: Wann muss ich mich bewerben, wie verläuft ein Bewerbungsgespräch, wie gut müssen meine Noten und Englischkenntnisse sein, wie suche ich eine Organisation aus, gibt es Stipendien? Auf Fragen dieser Art gibt Duncan Cummins umfassende Antwort. Anschließend (ca. 19.15 Uhr) werden zwei ehemalige deutsche und eine derzeitige amerikanische Austauschschülerin über die Schule und das Leben als Schüler in den USA erzählen.

Duncan Cummins, Schüleraustauschberater, Carl-Schurz-Haus Freiburg, hat über 100 amerikanische Schüler/innen in Deutschland betreut und ca. 400 Bewerbungsgespräche für potentielle deutsche Austauschschüler/innen durchgeführt.





Donnerstag / 21. Oktober 2010 / 20.15 Uhr

Hörsaal 3042, KG III der Universität

EINZELVORTRAG
Wild Places, Kunstgeschichtliche Perspektiven auf Migration, Tourismus und Gender
Prof. Dr. Alexandra Karentzos, Greifswald/Trier





Sonntag / 24. Oktober 2010 / 21.00 Uhr
Weinstube "La Gaffe" im Stühlinger
Lehener Str. 49, Freiburg

 

RADIO-HÖRSPIEL MIT EINFÜHRUNG - MYSTERY- & GRUSELREIHE
The Return of the American Radio
Alexander Sancho Ranchel, Freiburg

Jahrzehntelang war das Radio inradio_50er_big_24 der amerikanischen Öffentlichkeit Leitmedium Nummer 1, bevor in den 50er Jahren der Siegeszug des Fernsehens begann. Der damit einsetzenden Bilderflut konnten die etablierten Medien kaum etwas entgegensetzen. In der “Goldenen Ära” des amerikanischen Rundfunks war das Radio allerdings noch für alle Bereiche von Information und Unterhaltung zuständig, für alle Zielgruppen und Altersstufen. Und was heute Fernsehfilme sind, waren damals Hörspiele – die sogenannten Radio Shows. In der gemütlichen Atmosphäre einer kleinen Weinstube werden nun regelmäßig berühmte Radio-Shows zu hören sein, im Original und mit je einer thematischen Einführung zum amerikanischen Radiowesen damals und heute.

An vier aufeinanderfolgenden Sonntagen gibt es bei Kerzenschein je eine Folge der klassischen Mystery- und Grusel-Reihe “Murder at Midnight” aus den 40er Jahren – zum anhören und diskutieren.

 


 

Montag / 25. Oktober 2010 / 20.15 Uhr
Hörsaal 1199, KG I der Universität


DIE EUROPÄISCHEN DEMOKRATIEN VOR DEN HERAUSFORDERUNGEN DES 21. JAHRHUNDERTS - TEIL II: OSTEUROPA
Die Ukraine zwischen Russland und der Europäischen Union
Prof. Dr. Alan Mayhew, University of Sussex




 

Montag / 25. Oktober 2010 / 20.15 Uhr
Hörsaal 1098, KG I der Universität


AMERICAN FOOD CULTURES
The Ethics of Eating: Saving the World with a Clean Plate
Warren Belasco, USA

belascowwwProf. Warren Belasco is one of today’s most distinguished specialists on American food cultures and a passionate lecturer and teacher. His talk focuses on the possibilities and limitations of effecting political change through personal dietary change. Conscientious consumers try to influence the future through individual consumption choices. How, they ask, does eating this tasty meal now take food out of the mouths of our children, or, more likely given our own privilege, other people’s children? Conversely, by keeping a morally clean plate − by eating ethically − can we create a better world for those children? His talk surveys the history, strengths, and weaknesses of various “clean plate strategies,” ranging from boycotts to utopian communes.

Warren Belasco teaches American studies at the University of Maryland, USA. He is the author of Americans on the Road (1979), Appetite for Change: How the Counterculture Took on the Food Industry (1990), Meals to Come: A History of the Future of Food (2006), and Food: The Key Concepts (2009) and edited Food, Culture and Society: An International Journal of Multidisciplinary Research (2003-2009). He lives and gardens in Washington, DC.

 



Dienstag
/ 26. Oktober 2010
Grünhof, Roter Salon, Belfortstr. 52, Freiburg


AMERICAN CAR CULTURE
Die Auto-Biografie: Objekte im Rückspiegel sind oft näher, als man denkt
Mathias Penzel, Berlin

penzel_coverwwwFetisch und Umweltsünde, Sicherheitskapsel und Waffe, Emanzipationsmotor und Turboantrieb des Kapitalismus: Das Automobil ist eine perverse Wunscherfüllungsmaschine, in der es nicht weniger chaotisch zugeht als in unserem Selbst (griech. “auto”). Das Auto fährt uns in die Natur, die es bedroht. Es bringt uns individuellen Geschwindigkeitsrausch und kollektiven Stillstand, es ist alles in einem. In den USA ist das Auto zum Symbol solch ur-amerikanischer Werte wie Unabhängigkeit, Mobilität und Individualität geworden. Doch es mehren sich kritische Stimmen − vom  amerikanischen Verbraucherschützer Ralph Nader bis zu Jane Holtz Kays  Asphalt Nation: how the automobile took over America, and how we can take it back.

Matthias Penzel ist Autonarr aus Überzeugung und wider besseres Wissen. Er ist seit 1987 publizistisch tätig, als freier Autor, aber auch als Redakteur in England. Beiträge u.a. für Spiegel-Online und Financial Times Deutschland, Rolling Stone, überregionale Tageszeitungen und Hörfunk; außerdem Dozent für Texter-Kurse an der Akademie Deutsche POP sowie Tätigkeiten als Lektor und Ghostwriter. 

 




Mittwoch
/ 27. Oktober 2010 / 19 Uhr
Carl-Schurz-Haus, Konferenzraum,
Eisenbahnstr. 62, 3. Etage


BACKSTAGE
Rocks and Ravens and Other Words
Jack Millet and Schroeder

Mit “Backstage” lädt das CSH Schüler/innen ein, sich mit amerikanischen Referent/innen oder Künstler/innen in ungezwungener Atmosphäre zu treffen. Vor ihrer Lesung am Abend geben diese eine kurze Einführung in ihr Werk, danach können die Schüler/innen Fragen stellen, von eigenen Erfahrungen erzählen und mitdiskutieren. Gäste dieser Performance sind der amerikanische Schauspieler Jack Millet und der Musiker Schroeder. Die Performance am Abend findet um 20 Uhr c.t. im Konferenzraum des Carl-Schurz-Hauses statt.

    




Mittwoch
/ 27. Oktober 2010 / 20.15 Uhr
Carl-Schurz-Haus, Konferenzraum,
Eisenbahnstr. 62, 3. Etage


LESUNG/PERFORMANCE
Rocks and Ravens and Other Words
Jack Millet and Schroeder

jackmilletRocks and Ravens is a broad mix of literary impressions of America, the landscapes of the American Southwest, and of life in general. It is the weaving of texts from Robinson Jeffers, Jack Kerouac, William Burroughs, Charles Bukowski, Bob Dylan, and Edward Abbey among others into a tapestry of sound and voice. The actor Jack Millet, long admirer of the beat poets, gives voice to their words; the musician Schroeder masterfully creates atmospheres, from the thick and roaring avalanche of sound to the sometimes thin veil of a whisper.schroederwww

Jack Millet is an American who now lives in Germany. He is an actor, comedian, and director. He has worked on the stages of Europe for the last 30 years and loves the desert of the American Southwest and especially the wild canyon country of southern Utah. Schroeder has an eclectic range of musical activities from Free Jazz to theater music to Blues and Rock, to conceptual work for varieties and festivals and to collaborations with writers, readers and poets. His main musical influence has been Frank Zappa.

 

 



Donnerstag / 28. Oktober 2010 / 20 Uhr
Galerie im Alten Wiehrebahnhof (Haus für Film und Literatur),
Urachstr. 40, Freiburg


MIGRATION, MOBILITÄT, GESCHLECHT

Lesung aus Erika Pedrettis Autobiographie „Fremd genug“
Erica Pedretti, La Neuveville, Schweiz

pedrettiwwwIn Fremd genug erzählt Erica Pedretti von Abreisen und Ankünften, von Stationen ihrer Lebensreise, die sie aus der Tschechoslowakei in die Schweiz brachte, von der Schweiz in die USA und wieder zurück in die Schweiz: “In Ost und West, im Oberland, im Unterland, im Kaff und in der City, wo ließe sich nicht leben? Im Türmchen zieht es ein bißchen. Die Farbe blättert von den Wänden im dutch-colonial. Was machts? Nebenan die kinderreiche Familie ist schwarzlockig, nicht allzu hellhäutig, gottlob, hier ist es noch nicht allzu fein, that’s fine for me, sure, it’s almost the most beautiful place, isn’t it? Immer wieder bringt mich der Zug an den jeweils schönsten Ort. Was hab ich nur, was könnte ich dagegen haben?”

Erica Pedretti wurde 1930 im nordmährischen Šternberk, CSR (heute Tschechien) geboren und erlebte dort die Kriegsjahre. Ab 1945 lebte sie in der Schweiz, emigrierte 1950 in die USA und verbrachte zwei Jahre in New York. 1952 kehrte sie in die Schweiz zurück und heiratete den Künstler Gian Pedretti. Seit den 1960er Jahren schreibt und arbeitet sie auch erfolgreich als bildende Künstlerin.

Eintritt: 6,00 / 4,00 Euro, Vorbestellungen unter 0761.289989 oder unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können MV: Zentrum für Anthropologie und Gender Studies der Universität Freiburg (ZAG) u.a.    


 
Samstag
/ 30. Oktober 2010 / 20 Uhr
Galerie im Alten Wiehrebahnhof (Haus für Film und Literatur),
Urachstr. 40, Freiburg


MIGRATION, MOBILITÄT, GESCHLECHT
Kurzlesung/Gespräch: Durchwanderte Texte
mit Erica Pedretti (La Neuveville, Schweiz), Ilma Rakusa (Zürich, Schweiz) und Zsuzsanna Gahse (Müllheim, Schweiz)
Moderation: Claudia Dathe (Tübingen)


Erica Pedretti, Ilma Rakusa und Zsuzsanna Gahse: Drei Schriftstellerinnen, deren literarische Auseinandersetzungen maßgeblich durch die Länder Mittel- und Osteuropas und ihre jeweiligen Sprachen geprägt sind. Drei Schriftstellerinnen, die in ihren Werken unterschiedliche Wege finden, diese Prägungen in Literatur zu übersetzen. Die ‘durchwanderten Räume’ korrespondieren dabei mit belletristischen oder lyrischen Räumen, bilden den Hintergrund für Literaturübersetzungen ins Deutsche oder aber münden in einen Dialog zwischen Literatur und bildender Kunst. Ilma Rakusa, geboren in der Slowakei, verbrachte ihre Kindheit in Ungarn und Slowenien, bevor sich ihre Familie in der Schweiz niederließ. Zsuzsanna Gahse floh mit ihren Eltern nach dem Ungarnaufstand 1956 in den Westen und siedelte nach einem längeren Aufenthalt in Wien in die Schweiz über. Erica Pedretti, geboren in Sternberg, Tschechien, kam 1945 in die Schweiz, emigrierte einige Jahre später in die USA, um 1952 endgültig in die Schweiz zurückzukehren und als Schriftstellerin und bildende Künstlerin zu arbeiten.
Nach Kurzlesungen aus aktuellen Texten der drei Autorinnen spricht die Literaturvermittlerin, Übersetzerin und Slawistin Claudia Dathe mit Erica Pedretti, Ilma Rakusa und Zsuzsanna Gahse über reale, imaginierte und ästhetische Durchwanderungen.    

Eintritt: 6,00 / 4,00 Euro, Vorbestellungen unter 0761.289989 oder unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können



Sonntag / 31. Oktober 2010 / 21.00 Uhr
Weinstube "La Gaffe" im Stühlinger
Lehener Str. 49, Freiburg

RADIO-HÖRSPIEL MIT EINFÜHRUNG - MYSTERY- & GRUSELREIHE
The Return of the American Radio
Alexander Sancho Ranchel, Freiburg

Jahrzehntelang war das Radio inradio_50er_big_24 der amerikanischen Öffentlichkeit Leitmedium Nummer 1, bevor in den 50er Jahren der Siegeszug des Fernsehens begann. Der damit einsetzenden Bilderflut konnten die etablierten Medien kaum etwas entgegensetzen. In der “Goldenen Ära” des amerikanischen Rundfunks war das Radio allerdings noch für alle Bereiche von Information und Unterhaltung zuständig, für alle Zielgruppen und Altersstufen. Und was heute Fernsehfilme sind, waren damals Hörspiele – die sogenannten Radio Shows. In der gemütlichen Atmosphäre einer kleinen Weinstube werden nun regelmäßig berühmte Radio-Shows zu hören sein, im Original und mit je einer thematischen Einführung zum amerikanischen Radiowesen damals und heute.

An vier aufeinanderfolgenden Sonntagen gibt es bei Kerzenschein je eine Folge der klassischen Mystery- und Grusel-Reihe “Murder at Midnight” aus den 40er Jahren – zum anhören und diskutieren.

 


 

NOVEMBER 2010



Dienstag / 02. November 2010 / 20.15 Uhr
Hörsaal 1098, KG I der Universität

AMERICAN CAR CULTURE
Route 66: Eine Legende unter Rädern. Bilder, Geschichte, Geschichten
Dirk Böhm, Freiburg

route 66_carswwwBis 1926 gab es zwischen dem Lake Michigan und der Pazifikküste im US-amerikanischen Südwesten lediglich regionale Straßennetze, die nur unzureichend miteinander verbunden waren. Die Entwicklung der amerikanischen Wirtschaft verlangte jedoch nach einer durchgehenden Ost-West-Verbindung, deren fehlende Teilstücke unter dem Projektnamen “US Highway 66” ab 1926 errichtet wurden. Der Vortrag geht dem Mythos nach und fängt die Atmosphäre von “Main Street America” mit eigenen Bildern ein. Ob Verfall und Neuanfang, Probleme und Optimismus, Umweltsünden und ökologischer Fortschritt, Geschichte und Marketing, Kitsch und Kunst – auf dem alten Highway mitten durch “das Herz der USA” kann man das Nebeneinander dieser Gegensätze miterleben. Ob Easy Rider, Cadillac oder Mietwagen: Was hat es auf sich mit den “Kicks on Route 66?”    

Dirk Böhm unterrichtet Englisch und Geografie und ist Herausgeber des “RoadSide Magazine”, einer Zeitschrift, die sich dem  amerikanischen “On the Road Feeling” widmet und der “Erfahrung” im wörtlichen Sinne − dem Befahren klassischer Straßenverbindungen. Sein Motto: “Man fährt los, bewegt sich möglichst langsam voran, trifft Menschen und sammelt Geschichten ein.”




Donnerstag
/ 04. November 2010 / 20.15
Hörsaal 3042, KG III der Universität


MIGRATION, MOBILITÄT, GESCHLECHT
"Hard to get" - Geschlechter- und Familienbeziehungen Männern mit osteuropäischem Migrationshintergrund
Debora Niermann, Freiburg


 




Donnerstag
/ 04. November 2010 / 20.15
Hörsaal 1098, KG I der Universität


ZWISCHENBILANZ: ZWEI JAHRE OBAMA
Paradigmenwechsel der „außenpolitischen Kultur? Die Konzepte der  Obama-Administration für eine neue internationale Politik in der multipolaren Welt
Prof. Dr. Christian Hacke, Bonn


hackewwwMit neuer Bescheidenheit und großer Entschlossenheit passt Barack Obama die Vereinigten Staaten zunächst den multipolaren Entwicklungen in der Welt an und kooperiert mit den rivalisierenden Großmächten. Auf diese Weise versucht er Amerikas globale Führungsrolle wiederherzustellen; alles deutet auf den ernstzunehmenden Versuch, eine neue weltpolitische Ethik mitzugestalten, in der sich Amerika international im Spannungsfeld von Realismus und Idealismus bewegt. Kann diese Strategie gelingen?

Professor Dr. Christian Hacke ist ehemaliger Direktor des Seminars für Politikwissenschaften an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Nach seiner Habilitation 1980 lehrte er Politikwissenschaft in Hamburg und Potsdam, ehe er im Jahr 2000 den Lehrstuhl für die Wissenschaft von der Politik und Zeitgeschichte in Bonn übernahm. Er ist Mitglied u.a. in der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik, dem International Institute for Strategic Studies sowie dem Committee on Atlantic Studies. Zahlreiche Veröffentlichungen zu Fragen der deutschen und amerikanischen Außenpolitik sowie zur Geschichte und Theorie der Internationalen Politik.

   




Sonntag / 07. November 2010 / 21.00 Uhr
Weinstube "La Gaffe" im Stühlinger
Lehener Str. 49, Freiburg

RADIO-HÖRSPIEL MIT EINFÜHRUNG - MYSTERY- & GRUSELREIHE
The Return of the American Radio
Alexander Sancho Ranchel, Freiburg

Jahrzehntelang war das Radio inradio_50er_big_24 der amerikanischen Öffentlichkeit Leitmedium Nummer 1, bevor in den 50er Jahren der Siegeszug des Fernsehens begann. Der damit einsetzenden Bilderflut konnten die etablierten Medien kaum etwas entgegensetzen. In der “Goldenen Ära” des amerikanischen Rundfunks war das Radio allerdings noch für alle Bereiche von Information und Unterhaltung zuständig, für alle Zielgruppen und Altersstufen. Und was heute Fernsehfilme sind, waren damals Hörspiele – die sogenannten Radio Shows. In der gemütlichen Atmosphäre einer kleinen Weinstube werden nun regelmäßig berühmte Radio-Shows zu hören sein, im Original und mit je einer thematischen Einführung zum amerikanischen Radiowesen damals und heute.

An vier aufeinanderfolgenden Sonntagen gibt es bei Kerzenschein je eine Folge der klassischen Mystery- und Grusel-Reihe “Murder at Midnight” aus den 40er Jahren – zum anhören und diskutieren.

 




Sonntag / 07. November 2010 / 11 Uhr
Theater Freiburg, Großes Haus

CAPITALISM NOW
Titel wird bekannt gegeben

N.N.

 




Dienstag
/ 08. November 2010 / 20.15 Uhr
Carl-Schurz-Haus, Konferenzraum,
Eisenbahnstr. 62, 3. Etage


AMERICAN CAR CULTURE
Hot Rods, Pinstripes and Flames. Automobile Kunst in den USA
Dirk Görtler, Freiburg


pinstriper tucsonaz 06_1wwwDie große Zeit des Automobils in seiner traditionellen Form neigt sich dem Ende zu. Dies ist ein Anlass, einen Blick auf das Automobil als Kunstwerk zu werfen. Nach dem Zweiten Weltkrieg bildete sich in den USA eine eigene Subkultur um das Auto heraus, bei der es zuerst um Leistung und Geschwindigkeit ging. Bald jedoch verwandelten sich “Hot Rods” und “Custom Cars” in mobile Kunstwerke, die mittlerweile auch in verschiedenen Museen gelandet sind. Die Künstler, die sich dem Auto widmeten oder immer noch widmen, sind zu Legenden geworden, darunter Ed “Big Daddy” Roth und Von Dutch. Der Vortrag von Dirk Görtler stellt Künstler und Werke im Kunstkontext vor.

Dirk Görtler ist Dozent für Illustration an der Freien Hochschule für Grafik-Design und Bildende Kunst, Freiburg. Er war von 1992 bis 2000 Mitherausgeber der Kulturzeitschrift “Chelsea Hotel, A Magazine for the Arts”. Dirk Görtler ist Spezialist für amerikanische Kultur, hielt zahlreiche Vorträge über amerikanische Kunst und Literatur und führt regelmäßig Gruppen von Kunstinteressierten durch New York, San Francisco sowie weitere Ziele in den USA (s. Seite 31).

 



Mittwoch
/ 10. November 2010 / 20.15 Uhr
Carl-Schurz-Haus, Konferenzraum,
Eisenbahnstr. 62, 3. Etage


EINZELVORTRAG
August Willich: Achtundvierziger, U.S. General und "Ritter des edelmüthigen Bewusstseins"

Prof. Dr. Wolfgang Hochbruck, Freiburg

    
oldwillichwwwZum 200. Geburtstag des meistvernachlässigten Teilnehmers an allen drei Aufständen 1848/49 und späteren Generalmajors der U.S. Armee im amerikanischen Bürgerkrieg gewährt Prof. Dr. Wolfgang Hochbruck spannende Einblicke in dessen Leben und Wirken. August Willich war preußischer Offizier, Zimmermann, Landvermesser, Zeitungsredakteur und Steuereinnehmer, gleichzeitig ein unermüdlicher Förderer eines kommunitaristischen Sozialismus, wie er ihn verstand. Er legte sich darüber mit Marx an, weshalb ihn die späteren KP-Kader nicht mochten, und den Amerikanern ist heute noch unangenehm, dass ein erklärter Kommunist General werden konnte.

Wolfgang Hochbruck ist Professor für Nordamerikastudien in Freiburg; akademische Stationen in Braunschweig, Stuttgart, Osnabrück; Forschungsschwerpunkte z.Zt.: Museums-/Geschichtstheater; Frühgeschichte der Short Story; Melodrama des 19. Jhdts.




Freitag / 12. November 2010 / 18.30 Uhr

Carl-Schurz-Haus, Konferenzraum
Eisenbahnstr. 62, 3. Etage

REGGIE'S BOOK CLUB
Friday night at the library: Ken Kesey's One Flew Over the Cuckoo's Nest
Reginald Anthony, Freiburg

Whet your appetite at this exciting forum hosted by American lecturer Reginald Anthony. Each month from October through December, Friday Night with Reggie will explore one of three classic books that include John Steinbeck’s The Grapes of Wrath (1.10.), Ken Kesey’s One Flew Over the Cuckoo’s Nest (12.11.), and Louisa May Alcott’s Little Women (3.12.). An excellent choice for students and others who love reading and discussing American literature!

Reginald Anthony is an American English teacher and music journalist with an in-depth background in American literature and culture. He grew up in Philadelphia and graduated from the University of Rochester in New York. He currently lives and works in Freiburg.




Freitag / 12. November 2010 / 20 Uhr

Carl-Schurz-Haus, Bibliothek
Eisenbahnstr. 62, 3. Etage

KUNST- & FOTOREISE
Kunst- & Fotoreise in den Südwesten der USA
Dirk Görtler, Freiburg

arizona06Erleben sie die einzigartige Kunst und Natur des amerikanischen Südwestens auf einer Kunst- & Fotoreise, organisiert vom Carl-Schurz-Haus/Deutsch-Amerikanisches Institut, dem Kunstverein Freiburg und dem Förderverein des Museum für Neue Kunst Freiburg. Im Programm dieser Reise finden sich einige der beliebtesten Kunstmuseen im Südwesten, u.a. das Tucson Art Museum, das Georgia O´Keeffe Museum und das Museum für indianische Gegewartskunst im Institute of American Indian Arts in Santa Fee. Highlights wie die Missionskirche San Xavier Del Bac bei Tucson, die atemberaubenden Ausblicke am Grand Canyon, die Fahrt auf der legendären Route 66 durch Arizona und New Mexico vorbei an den Wupatki Ruins, einer alten Indianersiedlung, und ein Besuch des  Taos Pueblo lassen beeindruckende Bilder des amerikanischen Westens aufleben.

Die Reise wird begleitet von Dirk Görtler, einem über Freiburg hinaus anerkannten Experten für amerikanischen Kunst und Kultur, und dem Fotokünstler Ari Nahor, der dabei den an Fotografie Interessierten Tipps und Anleitung zur Landschaftsfotografie geben wird. Der Informationsabend am Freitag, 12.11.2010 bietet eine Einführung zum Reiseziel sowie detaillierte Informationen zum Programm.




Sonntag / 07. November 2010 / 21.00 Uhr
Weinstube "La Gaffe" im Stühlinger
Lehener Str. 49, Freiburg

RADIO-HÖRSPIEL MIT EINFÜHRUNG - MYSTERY- & GRUSELREIHE
The Return of the American Radio
Alexander Sancho Ranchel, Freiburg

radio_40er_410813bigJahrzehntelang war das Radio in der amerikanischen Öffentlichkeit Leitmedium Nummer 1, bevor in den 50er Jahren der Siegeszug des Fernsehens begann. Der damit einsetzenden Bilderflut konnten die etablierten Medien kaum etwas entgegensetzen. In der “Goldenen Ära” des amerikanischen Rundfunks war das Radio allerdings noch für alle Bereiche von Information und Unterhaltung zuständig, für alle Zielgruppen und Altersstufen. Und was heute Fernsehfilme sind, waren damals Hörspiele – die sogenannten Radio Shows. In der gemütlichen Atmosphäre einer kleinen Weinstube werden nun regelmäßig berühmte Radio-Shows zu hören sein, im Original und mit je einer thematischen Einführung zum amerikanischen Radiowesen damals und heute.

An vier aufeinanderfolgenden Sonntagen gibt es bei Kerzenschein je eine Folge der klassischen Mystery- und Grusel-Reihe “Murder at Midnight” aus den 40er Jahren – zum anhören und diskutieren.

 


 

Montag / 15. November 2010 / 20.15 Uhr
Hörsaal 1199, KG I der Universität


DIE EUROPÄISCHEN DEMOKRATIEN VOR DEN HERAUSFORDERUNGEN DES 21. JAHRHUNDERTS - TEIL II: OSTEUROPA
Polen zu Anfang des neuen Jahrzehnts: Bilanz und Perspektiven

Thomas Urban, Warschau


Thomas Urban ist Osteuropakorrespondent der Süddeutschen Zeitung.

 


 

Dienstag / 16. November 2010 / 20.15 Uhr
Hörsaal 1010, KG I der Universität Freiburg


AKTUELLE NEUERSCHEINUNGEN
Dear Americans - Schön, dass wir euch wiederhaben

Thomas Kausch


Thomas Kausch reiste kreuz und quer durch die USA, um das aktuelle Lebensgefühl der Amerikaner/innen einzufangen. “Dear Americans, schön dass wir euch wieder haben” ist ein politisches kauschwwwReisebuch durch das neue Amerika: Der Texaner im Flugzeug, der Concierge im Washingtoner Luxus-Hotel, das deutschstämmige Ehepaar aus der Nähe von San Francisco − sie und andere hat der Journalist auf seiner Reise dazu befragt, wie sich ihr Land im vergangenen Jahr verändert hat, wie sie das Verhältnis zu Europa einschätzen und was sie von Klimaschutz, Wissenschaft und Bildung halten. Dieser Abend ist ein Muss für alle Amerika-Interessierten!

Thomas Kausch berichtete als Korrespondent für ARD und ZDF aus New York City, Wien und Südosteuropa, er war in den Krisengebieten des Balkan, in Afrika und im Nahen Osten unterwegs. Als Moderator ist er den Zuschauer/innen aus der ZDF-Nachrichtensendung “heute nacht” (2001-2004) und den “SAT1 News” (2004-2007) bekannt, aber auch aus dem TV-Duell zwischen Merkel und Schröder 2005. Seit 2007 moderiert Kausch die gesellschaftspolitischen Themenabende auf ARTE, seit 2008 das ARD-Politmagazin FAKT

 



Mittwoch / 17. November 2010 / 20.15
Hörsaal 1098, KG I der Universität


ZWISCHENBILANZ: ZWEI JAHRE OBAMA
Obama im Nahost-Minenfeld

Ulrich W. Sahm, Jerusalem


ulrich_sahmwwwUS-Präsident Barack Obama wollte mit seiner Kairoer Rede vom 4. Juni 2009 eine Versöhnung mit der muslimisch/arabi-schen Welt einläuten und den von seinem Vorgänger George W. Bush hinterlassenen Scherbenhaufen kitten. Doch den Avancen folgten keine Gesten und keine Anerkennung; sein Gang durch das nahöstliche Minenfeld geriet zu einem Fiasko. Es kam fast zu einem historischen Bruch mit dem engsten Verbündeten Amerikas in der Region: Israel. Die atomare Bedrohung des Iran konnte er nicht stoppen; El Qaida, Hamas, Hisbollah und Muslimbrüder in gemäßigten arabischen Staaten sind heute stärker denn je. Obama’s Versuch, bei den Moslems zu punkten und den Islam als große Tradition Amerikas darzustellen, wurde als Schwäche ausgelegt in einer Weltregion, wo andere Regeln herrschen als im “verweich-lichten, dekadenten Westen”.

Ulrich Sahm, 1950 in Bonn als Sohn eines deutschen Diplomaten geboren, ist in London, Paris und Moskau aufgewachsen. Nach einem Studium der Theologie und Judaistik setzte er sein Studium in Jerusalem fort. Seit 1977 ist er Nahost-Korrespondent für deutschsprachige Medien in Deutschland, Österreich und in der Schweiz. Er arbeitet für Zeitungen, Radio, Nachrichtenagenturen und Fernsehen. Neben Politik beschäftigt er sich mit Religionen und Archäologie. 





Donnerstag / 18. November 2010 / 20.15
Hörsaal 1098, KG I der Universität


ZWISCHENBILANZ: ZWEI JAHRE OBAMA
„Obama, Architekt einer neuen, ethisch fundierten Welt-Finanzordnung?“

Dr. Stormy-Annika Mildner, Berlin

Barack Obama hat sich viel vorgenommen für seine Präsidentschaft: Die US-Wirtschaft soll modernisiert und auf einen nachhaltigenWachstumspfad geführt, das Gesundheitswesen reformiert mildner-neu_swwwwund das Bildungswesen verbessert werden. Doch in wohl keinem anderen Bereich sieht man die neue Wirtschaftsphilosophie des Präsidenten deutlicher als bei der Reform der Finanzordnung, der nationalen Regulierung und der Aufsicht. Obama hat dem Benign Neglect seines Vorgängers, also der wohlwollenden Vernachlässigung der Märkte, eine klare Absage erteilt. Jüngst hat der Senat ein umfassendes Regulierungsgesetz verabschiedet, in dessen Fokus zwei Probleme stehen, die maßgeblich zur Wirtschafts- und Finanzkrise beigetragen hatten: Moral Hazard und systemische Risiken.

Die Politikwissenschaftlerin Stormy-Annika Mildner ist Mitarbeiterin in der Forschungsgruppe Amerika der Stiftung Wissenschaft und Politik, Deutsches Institut für Internationale Politik und Sicherheit. Zuvor war sie wissenschaftliche Referentin der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP), wissenschaftliche Mitarbeiterin am John-F.-Kennedy-Institut, FU Berlin, und Lehrbeauftragte der Hertie School of Governance, Berlin. Schwerpunkte ihrer Forschung sind die amerikanische Wirtschafts- und Finanzpolitik, transatlantische Wirtschaftsbeziehungen nach Bush sowie die Reform der internationalen Finanzarchitektur.

 



Donnerstag / 18. November 2010 / 20.15
Hörsaal 3042, KG III der Universität


MIGRATION, MOBILITÄT, GESCHLECHT
Begrenztes Recht: Geschlechtsspezifische Verfolgung als Asylgrund und frauenspezifische Regelungen für Migrantinnen

Marei Pelzer, Frankfurt



 

Donnerstag / 18. November 2010 / 13 - 18 Uhr
Berufsinformationszentrum (BIZ), Agentur für Arbeit,
Lehener Str. 77, Freiburg


STUDIEN- UND AUSTAUSCHBERATUNG
Let's Go Abroad! Auslandsprogramme für Jugendliche und Junge Erwachsene


Für alle, die an einem Auslandsaufenthalt in der englischsprachigen Welt interessiert sind, veranstalten das Carl-Schurz-Haus und das BIZ Freiburg diese Informationsmesse. Hier stellen 13 Austauschorganisationen sich und ihr Programm vor. An den Ständen kann man sich über sein Wunschprogramm und –ziel informieren, Angebote vergleichen oder sich für ein Abenteuer im Ausland inspirieren lassen. Außerdem wird es Vorträge zu verschiedenen Themen geben, z.B. Work and Travel, Sprachreisen, Schüleraustausch und Au Pair. Die Messe richtet sich an Schüler/innen, Absolvent/innen, Studierende, Auszubildende und alle anderen Interessierten.